Wir freuen uns sehr über deinen Kommentar. Vielen Dank!
Vielen Dank für den tollen Trainingstag in Giesen. Viele interessante Aspekte die wir sicher in unser Training integrieren werden.
Ich durfte dieses Wochenende ein Trainingslager von Christian in Leipzig besuchen. Einfache Selbstverteidigungsformen an Kata Heian 1–3 wurden gezeigt, die selbstverteidigungstechnisch wirklich Sinn machen und schnell zu erlernen sind. Ein Muss für jeden Karateka, der wirklich die Kampfkunst erlernen will. Wir sehen uns auf jeden Fall wieder…
Ich war zum 2ten mal auf einem Lehrgang mit Christian Wedewardt und bestimmt nicht zum letzten Mal. Toller Trainer, tolles Training. Egal ob weiß- oder schwarzgurt, man fühlt sich sehr gut aufgehoben und nimmt sehr viel vom Training mit.
Weiter so.……👍
Weiter so.……👍
Dieser Lehrgang hat meinen Karateweg super bereicher — vielen herzlichen Dank
796 Antworten
Karate-SV — Modul 4 am 14.11.2015
Hallo liebe Karateka,
ein empfehlenswerter Lehrgang in 4 Modulen ist gestern zu Ende gegangen. Das Ergebnis möchte ich keinem interressierten Karateka vorenthalten.
Wir haben gelernt, dass alles in der Selbstverteidigung auf den Grundlagen und den Basics des Karates basiert. Aber auch sehr gut herausgearbeitet wurde, dass die “Steifheit” des Karates und die tiefen Stände für die Selbstverteidigung nicht brauchbar sind.
Das Fazit ist die traditionelle Basis zu trainieren und gleichzeitig dabei den neuen Anforderungen der zukünftigen Karateka-Generation entgegen zu kommen. Hier sind nicht nur die traditionellen Ansätze gefragt, sondern vielmehr das in der Praxis anwendbare Karate. Die Entwicklungen in den Mitgliederzahlen der Vereine sollten uns darauf aufmerksam machen, dass sich die Bedürfnisse und Anforderungen unserer potentiellen zukünftige Karatekas verändern. Auch hier gilt, dass nur die anpassungsfähigsten Sportarten und Vereine überleben können.
Die Karate-SV-Expert-Ausbildung hat in sehr anwendungsbezogener Art und Weise mit hervorragenden Trainern und Instructoren dazu geführt die Verbindungsmöglichkeit zwischen dem traditionellen Karate und der Selbstverteidigung herzustellen und im täglichen Vereinstraining einzubauen.
Hierfür ein herzliches Dankeschön — Oss
Beste Grüße
Thomas Becker vom TAIDO Viersen Karate-Dojo e.V.
Karate-SV Expert Lehrgang Teil IV
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Am Samstag, den 31.10. fand wieder ein Karate-SV Expert Lehrgang statt. Dieses Mal der krönende Abschluss der 4‑teiligen Reihe.
Mit bekannten Gesichtern wurde sich wieder im Karate Dojo Frechen “getroffen”. Das Referenten Team bestand dieses Mal aus Ludwig Binder, Christian Wedewardt und Alcis Szabo-Reiss.
Inhaltlich wurde es wieder spannend und umfangreich:
- Drills als Basis für die Nutzung von Karate-SV im Heimdojo
— Stresstraining für Fortgeschrittene Karate-SV-ler
— Marketing — modernes Karate
— Karate-SV als eigenständige Trainingsgruppe unter dem Dach des DKV
— Die Planung eines Kurses anhand von Rahmentrainingsplänen
— Workshop – Wie nutze ich die Trainingspläne
— Erfolgsfaktor: Faszination des Interessenten
Den Anfang machte Ludwig mit einer kurzen Einführung in seinen Karate-Stil, das Ten Kyo Ryu. Dieses, ich nenne es mal Kombinationskarate, welches in jeglicher Hinsicht auf die Praktikabilität der Techniken am Partner ausgerichtet ist, bot uns einfache, schnell erlernbare sowie äußerst effektive Kombinationen. Besonders gefreut hat mich, das ich sämtliche Abläufe in meinen “Core” Kata (Heian, Tekki, Bassai, Wankan) wieder finde.
In der zweiten Einheit, dieses Mal mit Christian, wurde dann das Stresslevel durch verschiedenste Übungen und Störfaktoren erhöht. Hier ging es zum Beispiel auf den Boden, von wo aus wir uns gegen mehrere Angreifer durchsetzen mussten und schnell wieder in den Stand kommen mussten. Auch Situationen in denen wir zum Beispiel von einem Partner fest- / zurückgehalten wurden und von mehreren Angreifern attackiert wurden galt es zu meistern. Das dritte Thema dieser Einheit war es sich nach dem ersten Treffer zu verteidigen, eine für mich vollkommen neue Ausgangssituation, was sehr spannend war.
Im dritten Teil des Lehrgangs zeigte uns Alcis dann verschiedene Marketing Strategien für die Vermarktung eines modernen Karate auf. Gute Ideen die nicht immer teures Geld kosten müssen.
Anschließend präsentierte uns Christian dann Rahmentrainingspläne für einen eigenständigen Karate-SV Kurs sowie die Integration der Inhalte in bestehende Trainingsgruppen. Ich freue mich schon auf die Excel Version der Trainingspläne.
Zum Schluss zeigte uns Ludwig dann die Ten Kyo Ryu Kombinationen bis zum 7. Kyu, welche auch in Solo Form als Kata geübt werden können.
Mein Fazit: Es war sehr intensiv, extrem lehrreich und spannend. Ich hoffe auf eine Fortsetzung der Lehrgangsreihe und werde es mir nicht nehmen lassen, den ein oder anderen Teil noch einmal zu wiederholen.
Am 31.10 fand der Karate Expert Lehrgang Teil 4 von Karate Praxis mit Christian und Ludwig statt. Ein Lehrgang mit zwei so hochkarätigen Karate Meister ist immer ein besonderes Erlebnis und ich freue mich an so einem Lehrgang teilnehmen zu dürfen.
Es wurden einfache, schnell umsetzbare Techniken gezeigt und trainiert . Im Stress-Training sind diese Techniken dann mit mehren Gegnern angewendet worden, bei dem die volle Konzentration und Kondition gefordert wurde.
Dies ist eine besondere Erfahrung die man in den eigenen Trainingseinheiten mit einbauen sollte.
An dieser Stelle muss ich noch den tollen disziplinierten und respektvollen Umgang unter den Teilnehmern erwähnen, es macht immer wieder Spaß mit solch guten Karateka zu trainieren.
Es ist immer wieder beeindruckend wie die stilisierten Techniken aus dem „Karate Sport“ wieder zu eigentlichen, anwendbaren Techniken zur Selbstverteidigung werden.
Vielen Dank an die beiden Trainer für den interessanten und tollen Lehrgang.
Lehrgang: Nijushiho bei Georg und Christian 24.10.2015
Es war ein super Lehrgang! Georg hat die Kata super erklärt und ich konnte einige Ideen für meine eigene Trainertätigkeit mitnehmen. Auch das Bunkai bei Christian hat mir sehr gut gefallen! Vielfach sieht man Anwendungen, die entweder nicht funktionieren oder nichts mehr mit der Kata gemein haben! Das war hier ganz anders! Nah an der Kata und anwendbar!! Nur so macht Kata für mich Sinn! Vielen Dank es war bestimmt nicht mein letzter Lehrgang!
Gruß Markus
Karate Praxis Expert Teil 3 (von 4) am 17. Oktober 2015
Zu jedem Karate Praxis Expert Teil habe ich bisher meine Begeisterung ausgedrückt. Und auch in Teil 3 sind alle Teilnehmer, so auch ich, vollkommen zufrieden und ziemlich platt nach Hause gereist. Dass sich diese Seminarreihe absolut lohnt zeigte sich auch dieses Mal wieder u.a. dadurch, dass mehrere Teilnehmer Anreisen von weit über 2h als vollkommen selbstverständlich in Kauf nahmen und es nicht bereuten.
Aber worum ging es inhaltlich?
Der Tag wurde durch eine Art Zusammenfassung begonnen. So standen die ersten gut 90 Minuten bei Christian Wedewardt ganz im Zeichen der Wiederholung der wesentlichen Elemente aus Teil 1 & 2. Genauer gesagt ging es hier um die Abwehr und Gegenangriffe zu diversen geraden Faustschlägen, sämtlichen Rundschlägen, unterschiedliche Würger und verschiedene Griffe. Nach einer kurzen Pause wurde in der zweiten Trainingseinheit der Stresspegel erhöht. So sahen sich nach und nach die Verteidiger mehreren „Gegnern“ mit unterschiedlichen Angriffsaufgaben gegenüber. Zuerst nur zwei, wurde die Angreiferanzahl später auf bis zu 4 „Gegner“ erhöht, die die Aufgabe hatten, den Verteidiger über mehrere Minuten lang im Sekundentakt zu attackieren. Insbesondere diese Einheit hat mir sehr viel Spaß gemacht und konnte extrem viel zur meiner Sicherheit in den Techniken sowie zur Spontanität der Abwehr beitragen. Die anfangs notwendige Ruhe wurde durch Christian immer in den richtigen Momenten neu eingefordert, sodass am Ende wieder galt „Wer langsam lernt, lernt schneller!“ 😉 So konnte ein sehr hohes Tempo bei allen Teilnehmern letztlich begeistern und die benötigte Ruhe für erhöhte Stresssituationen gefunden werden.
Im dritten Trainingsteil ging es anschließend darum, bestimmte Techniken für die Selbstverteidigung des SV-Systems „Krav Maga“ kennen zu lernen. Hierzu führte Sascha Baumeister, der Betreiber von 4 Krav Maga Studios in Köln, als Gasttrainer die dritte Trainingseinheit über 2 Stunden durch. Auch diese Einheit wurde sehr intensiv geführt und brachte alle Teilnehmer wieder ein Stück weiter in der Feinheit der eigenen Techniken. Hierdurch wurde aber auch deutlich, dass Krav Maga ein gutes System zur Selbstverteidigung darstellt, sich jedoch betrachtet auf Karate Praxis nicht sonderlich unterscheidet. Da Menschen und somit Angreifer zwei Beine, zwei Arme, einen Kopf und bestimmte Nervenpunkte bzw. Gelenke besitzen, unterscheiden sich die Systeme auch nicht großartig voneinander. Genutzt wird eben das, was funktioniert!
Danach wurde diese Betrachtung im theoretischen Teil „Benchmark – Martial Arts“ nochmal verdeutlicht. Außerdem ging es hierbei um die derzeitige Außendarstellung von „Karate“. Hier können die praxisorientierten Karatedojos nach Ansicht aller Anwesenden noch etwas aufholen, da hier oft wenig ansprechende Websites ohne neue Medientechniken (bpsw. Videos) überwiegen und somit Karate im Vergleich mit anderen Systemen etwas verstaubt wirkt. Die Meinung aller Anwesenden jedoch war auch, dass ein Mithalten von Karate mit den anderen SV-Systemen nur dann gelingt, wenn, wie bei Karate Praxis bereits seit mehreren Jahren erfolgsreich praktiziert, das Training weg vom reinen „Bahnenlaufen“ hin zum selbstverteidigungsorientierten Partnertraining gelingt. „Jemand, der zum ersten Mal durch die „Tür“ eines Dojos kommt, hat bestimmte Erwartungen. Diese Erwartung gilt es zu erfüllen.“ Und diese Erwartung heißt: „Ich möchte Selbstverteidigung erlernen!“. Die Erwartung lautet nicht „Ich möchte gerne gerade Bahnen laufen und im Takt in die Luft hauen.“… Aus diesem Grund gilt es dringend in den Dojos umzudenken und wie Karate Praxis (und einige wenige andere) es macht die vorhandenen Karatetechniken realistisch am Partner umsetzen zu lernen. Grundschule ist natürlich weiterhin ein wichtiger Baustein im Training. Darf es jedoch nicht dominieren oder ausschließlich einnehmen. Wer im Training über mehrere Einheiten keinen Partner „trifft“ oder nur selten bis nie gegen Pratzen bzw. Sandsäcke schlägt, der kann unmöglich Selbstverteidigung lernen! Und hier wären wir wieder bei meinem Lieblingszitat eines bekannten Karatekas:
„Wer sich mit Karate nicht selbstverteidigen kann, der hat kein Karate gelernt!“
Aber eigentlich wollte ich ja eine Bewertung für „Karate Praxis Expert Teil 3“ schreiben…:
Fazit:
Das Seminar ist einfach ein absoluter Kracher! So macht Karate Spaß!!! Wer „Karate Praxis“ noch nicht kennt muss es unbedingt kennen lernen!!!!! Vielen Dank an Christian Wedewardt den Gründer für dieses zukunftsweisende Projekt!
Zuerst möchte ich nachträglich noch einen kurzen Kommentar zu dem Karate Praxis Lehrgang im Kaizen Lindlar vom 26.09 geben. War wieder einmal ein super Lehrgang, bei dem viele Techniken gezeigt und trainiert wurden die auch praktisch anwendbar sind.
Durch die lockere Art wie Ludwig und Christian die Techniken vorführten, sprang der Funke schnell auf die Teilnehmer über und es wurde mit viel Begeisterung trainiert. Vielen Dank an die beiden Trainer für diesen tollen Lehrgang.
Ein großer Dank geht auch an die Teilnehmer die sehr diszipliniert und respektvoll miteinander trainiert haben. Insbesondere da die Gruppe aus allen Altersstufen, von Kindern über Jugendliche bis hin zu Senioren bestand, einfach toll.
Ein ganz besonderer Dank geht an Ludwig und Christian, die am Anschluss meine Prüfung zum ersten Dan und bei Thomas die Prüfung zum zweiten Dan abnahmen.
Durch die beruhigenden und aufmunternden Worte nahmen sie mir einen großen Teil meiner Nervosität und ich konnte meine Kata und meinen SV-Teil nach meinen Erwartungen zeigen.
Nun aber zu dem gestrigen Karate Expert Lehrgang Teil 3 mit Christian und Sascha.
Beide Trainer zeigten anwendbare SV-Techniken die von den Teilnehmern erst zu zweit und anschließend zu dritt oder zu viert als Stresssituation trainiert wurden, war super toll und anstrengend. Ich musste bis an meine Leistungsgrenzen gehen, aber es war zum Schluss ein tolles Gefühl.
Es ist immer ein Erlebnis mit so guten und disziplinierten Karateka an einem Lehrgang teilzunehmen.
In der anschließenden Diskussion mit dem Vergleich zwischen KRAV MAGA, anderen SV-Systemen und Karate wurden viele Gemeinsamkeiten festgestellt. Leider ist das Marketing im Vergleich zu anderen Kampfkünsten nicht so gut. Durch die sportlichen Aspekte des heutigen praktizierten Karate ist der eigentliche Zweck dieser Kampfkunst, nämlich der, der Selbstverteidigung in den Hintergrund geraten. Dieses ist wieder in den Vordergrund zu rücken und ein modernes, wieder der Selbstverteidigung zugewandtes Karate nach außen zu präsentieren. Dabei sollen die traditionellen Werte nicht außer acht gelassen werden, sie sind schließlich die Grundlagen.
Die Karate Praxis und im speziellen Karate Expert Lehrgänge zeigen wie modernes Karate gelehrt und praktiziert werden kann.
Ich werde dort Gelerntes in mein eigenes Training und in das Training welches ich gebe einbinden.
Ich freue mich schon auf den vierten und letzten Teil der Lehrgangsreihe.
Am Samstag, den 26.09.15, durfte das Kaizen — Dojo in Lindlar erneut einen Karate-Praxis-Lehrgang anbieten. Dieses mal mit nicht nur einem, sondern gleich zwei hochkarätigen Karate-Trainern — Ludwig Binder und Christian Wedewardt. Dementsprechend war auch die Resonanz: Sehr gut! Mit 40 Teilnehmern, die z. T. aus dem Münsterland oder dem Großraum Frankfurt anreisten, waren wir aus Veranstaltersicht sehr zufrieden. Die Inhalte wurden gewohnt gut vermittelt, jede/r konnte für sich einen Hinweis für´s Training zu Hause mitnehmen. Das positive Gefühl im Training war am Ende des Tages aus den Gesichtern zu lesen. Gemeinsam Spaß haben, schwitzen und lernen — das ist, was zählt. Vielen Dank an alle — Trainer und Gäste!
Karatepraxis Lehrgang in Lindlar mit Ludwig und Christian,
„….wichtig ist, dass ihr aus diesem Lehrgang nur eine oder zwei Sachen aussucht und mit nach Hause nehmt. Nicht die, die am schönsten aussehen, sondern die, die Ihr am besten beherrscht! Diese müsst ihr finden und in euer Training regelmäßig mit einbeziehen, dann habt ihr etwas gelernt….“
Mit diesen Worten bin ich gestern nach einem harten Training meine 185 km Tour vom Lehrgang in Lindlar nach Hause gefahren und habe mich gefragt, was ich heute mitgenommen habe…..
Bei der Auswahl des Trainingspartners bin ich mit Thomas zusammen gekommen. Er — ca. 40 cm größer, von den Schultern her doppelt so breit und geschätzte 50 kg schwerer als ich. Seine Faust konnte mit Leichtigkeit meine umfassen. Und ihn sollte ich als Frau mit einer lockeren Handbewegung hebeln und zu Boden zwingen? Leicht zweifelnd diesem Hünen überhaupt etwas antun zu können, konterte ich seinem Faustangriff mit einem Gegenangriff auf seine Nieren. Wie erwartet, zauberte diese Gegenabwehr nur ein müdes Lächeln auf sein Gesicht und ein Aushebeln war unmöglich…
Aber Christian hatte Rat! „Bei so viel Masse und Muskeln musst du umdisponieren. Probiere es mal so, so und so.“ Gesagt, getan.
Den nächsten Angriff wehrte ich ab und zog gleichzeitig ich mein Knie hoch. Völlig überrascht knickte Thomas mit seinem Oberkörper nach vorne. Und wie Christian es mir gesagt hatte konnte ich ihn in dieser Position hebeln und zu Fall bringen. Ein wahnsinns Gefühl!!! Ich hatte nicht nur eine Technik gefunden, die mir erlaubt, viel größere und schwerere Partner, abwehren zu können sondern ich hatte auch ein Feedback von meinem Trainingspartner, der mir bestätigte, dass ich meine Techniken wirkungsvoll ausgeführt hatte.
Was kann man also bei den Karatepraxis – Lehrgängen lernen? Die Anwendung der schon lange gelernten Karatetechniken, zugeschnitten auf die Größe, auf das Gewicht der eigenen Person. Und das Tolle daran, man kann es am Partner üben, üben und üben.
Danke Christian, danke Ludwig und ganz lieben Dank an Thomas meinem geduldigen Trainingspartner 🙂
Christina
“Einmal Lindlar immer Lindlar.” war mein Kommentar im Vorfeld, um meine Vorfreude auf den Karate Praxis SV Basis Lehrgang #5 als wiederkehrender Gast in diesem extrem kompetenten und vor allem herzlichen Dojo auszudrücken. Und auch dieses Mal war es wieder großartig. Das Dojo lebt von seiner Gastfreundschaft und man fühlt sich von Anfang an, als würde man schon immer dazu gehören. Das ist der Verdienst aller dort, die ich bisher kennen lernen konnte, aber hervorzuheben sind ausdrücklich die, die in Lindlar nicht nur trainieren, sondern auch das ganze Drumherum organisieren! Vielen Dank für einen tollen Lehrgang!
Aber wie war denn nun der Lehrgang inhaltlich?? — Gewohnt großartig! Wie Karate Praxis Lehrgänge immer sind. 🙂 Neben den wichtigen Grundlagen, welche für jeden angepasst als kleine “eigene Kata” gegen gerade und runde Faustschläge erarbeitet wurden, ging es dieses Mal um den komplexen Themenschwerpunkt “Hebel und Würfe”. Schnell wurde klar, dass in der Selbstverteidigung ausschließlich mit Hebeln zu arbeiten nicht zum Erfolg führt. Vielmehr ist dieses Element eine hervorragende Unterstützung der Karate typischen Kernkompetenz “Blocken, Schlagen, Treten”. Bei einer so aufgebauten Kombination gilt dann wieder der stets durch Christian formulierte Grundsatz “Ich fange niemals eine körperliche Auseinandersetzung an, aber ich bin derjenige, der sie beendet!” Soll heißen, wenn bestimmte Grundsätze eingehalten werden, dann ist man im Falle eines Falles nach diesem Lehrgang wieder ein gutes Stück besser gerüstet einen ernsten Selbstverteidigungsfall zu überstehen. Es war wieder mal für jeden etwas dabei. Ob Weißgurt oder Schwarzgurt, ob geschätzte 12 Jahre bis 60 Jahre, alle waren in Lindlar vertreten und keiner wurde gelangweilt. Im Gegenteil, für jeden war etwas dabei. Jeder hatte sein Erfolgserlebnis und ist anschließend mit einem zufriedenen Lächeln abgereist. Vielen Dank an Christian und Ludwig für einen fantastischen Samstag! Starke Inhalte mit Herzblut und viel Spaß vermittelt! Beim nächsten Mal bin ich auf jeden Fall wieder dabei.
Karate-SV Expert Lehrgang Teil III
Es war wieder herrlich, am 05.09. haben wir uns wieder zu einem Karate-SV Expert Lehrgang getroffen. Dieses mal zum 3. Teil der 4‑teiligen-Lehrgangsreihe.
Es standen die folgendem Themen auf der Agenda:
— Intensiv-Abruftraining des eigenen Könnens durch variable Angriffe
— KRAV-MAGA Training
— Vergleich der Stärken der Systeme KRAV-MAGA & KARATE-SV
— Training mit KRAV-MAGA- und Karate-Techniken und Bezug zur Kata
Wir starteten mit einer kurzen Wiederholung der bisherigen Prinzipien aus den vorangegangenen Lehrgangsteilen in den Tag. (siehe z.B. http://danielskaratedo.blogspot.de/2015/09/effektiv-verteidigen-durch.html) So wurden wir gut warm und konnten uns schon einmal gut auf den bevorstehenden Tag einstellen.
Die erste Einheit wurde von Christian geleitet und führte von einfachen Angriffen hin zu immer variableren Angriffen (Greifen, Schlagen, Halten, Treten…) bis hin zu mehreren Angreifern. Im Vordergrund stand es, die gelernten Prinzipien auch unter Stress abzurufen.
Der zweite Teil des Lehrgangs wurde dann von Sascha übernommen. Wir trainierten einige Drills aus dem typischen Krav-Maga Training. Hier wurden wir, teilweise spielerisch, ganz schön gefordert. Den Schalter umlegen, explosiv, agressiv und mit Siegeswille arbeiten, kein Aufgeben… und anschließend wieder runterkommen und den Überblick erhalten. Es wurden spannende Überungsformen vorgestellt, die auch gut in unser “normales” Karate-Training integriert werden können.
Der dritte Teil des Lehrgangs bildete dann wieder die Pause und der Theorieteil. Hier ging es um das Thema “Benchmark”. Wir verglichen die Stärken und Schwächen unterschiedlicher Systeme, immer mit dem Blick auf unser Karate. Warum fehlen im Karate oft die Jugendlichen? War nur eine der interessanten Fragen die wie unter die Lupe nahmen.
Zu guter Letzt ging es wieder auf die Matte. In zwei Gruppen erarbeiteten wir Selbstverteidigungstechniken anhand der gelernten Prinzipien. Hier konnte man sich noch einmal so richtig austauschen und Ideen ausprobieren. Eine sehr gute Idee um zu prüfen, ob die eigenen Anwendungen auch praktisch, zielorientiert anwendbar sind.
Ich freue mich schon auf Teil 4. 🙂