Wir freu­en uns sehr über dei­nen Kom­men­tar. Vie­len Dank!

roland s. profile pictureRoland S.
15:16 15 Mar 25
Vie­len Dank für den tol­len Trai­nings­tag in Gie­sen. Vie­le inter­es­san­te Aspek­te die wir sicher in unser Trai­ning inte­grie­ren wer­den.
matthias s. profile pictureMat­thi­as S.
20:37 09 Mar 25
Ich durf­te die­ses Wochen­en­de ein Trai­nings­la­ger von Chris­ti­an in Leip­zig besu­chen. Ein­fa­che Selbst­ver­tei­di­gungs­for­men an Kata Hei­an 1–3 wur­den gezeigt, die selbst­ver­tei­di­gungs­tech­nisch wirk­lich Sinn machen und schnell zu erler­nen sind. Ein Muss für jeden Kara­te­ka, der wirk­lich die Kampf­kunst erler­nen will. Wir sehen uns auf jeden Fall wie­der…
sylvia j. profile pictureSyl­via J.
12:55 09 Mar 25
Ich war zum 2ten mal auf einem Lehr­gang mit Chris­ti­an Wede­wardt und bestimmt nicht zum letz­ten Mal. Tol­ler Trai­ner, tol­les Trai­ning. Egal ob weiß- oder schwarz­gurt, man fühlt sich sehr gut auf­ge­ho­ben und nimmt sehr viel vom Trai­ning mit.
Wei­ter so.……👍
maximilian r. profile pictureMaxi­mi­li­an R.
16:13 08 Mar 25
Die­ser Lehr­gang hat mei­nen Kara­te­weg super berei­cher — vie­len herz­li­chen Dank

796 Ant­wor­ten

  1. Kara­­te-SV — Modul 4 am 14.11.2015
    Hal­lo lie­be Kara­te­ka,
    ein emp­feh­lens­wer­ter Lehr­gang in 4 Modu­len ist ges­tern zu Ende gegan­gen. Das Ergeb­nis möch­te ich kei­nem inter­res­sier­ten Kara­te­ka vor­ent­hal­ten.
    Wir haben gelernt, dass alles in der Selbst­ver­tei­di­gung auf den Grund­la­gen und den Basics des Kara­tes basiert. Aber auch sehr gut her­aus­ge­ar­bei­tet wur­de, dass die “Steif­heit” des Kara­tes und die tie­fen Stän­de für die Selbst­ver­tei­di­gung nicht brauch­bar sind.
    Das Fazit ist die tra­di­tio­nel­le Basis zu trai­nie­ren und gleich­zei­tig dabei den neu­en Anfor­de­run­gen der zukünf­ti­gen Kara­­te­­ka-Gene­ra­­ti­on ent­ge­gen zu kom­men. Hier sind nicht nur die tra­di­tio­nel­len Ansät­ze gefragt, son­dern viel­mehr das in der Pra­xis anwend­ba­re Kara­te. Die Ent­wick­lun­gen in den Mit­glie­der­zah­len der Ver­ei­ne soll­ten uns dar­auf auf­merk­sam machen, dass sich die Bedürf­nis­se und Anfor­de­run­gen unse­rer poten­ti­el­len zukünf­ti­ge Kara­te­kas ver­än­dern. Auch hier gilt, dass nur die anpas­sungs­fä­higs­ten Sport­ar­ten und Ver­ei­ne über­le­ben kön­nen.
    Die Kara­­te-SV-Expert-Aus­­­bil­­dung hat in sehr anwen­dungs­be­zo­ge­ner Art und Wei­se mit her­vor­ra­gen­den Trai­nern und Ins­truc­to­ren dazu geführt die Ver­bin­dungs­mög­lich­keit zwi­schen dem tra­di­tio­nel­len Kara­te und der Selbst­ver­tei­di­gung her­zu­stel­len und im täg­li­chen Ver­eins­trai­ning ein­zu­bau­en.
    Hier­für ein herz­li­ches Dan­ke­schön — Oss

    Bes­te Grü­ße
    Tho­mas Becker vom TAIDO Vier­sen Kara­­te-Dojo e.V.

  2. Kara­­te-SV Expert Lehr­gang Teil IV
    #########################

    Am Sams­tag, den 31.10. fand wie­der ein Kara­­te-SV Expert Lehr­gang statt. Die­ses Mal der krö­nen­de Abschluss der 4‑teiligen Rei­he.

    Mit bekann­ten Gesich­tern wur­de sich wie­der im Kara­te Dojo Fre­chen “getrof­fen”. Das Refe­ren­ten Team bestand die­ses Mal aus Lud­wig Bin­der, Chris­ti­an Wede­wardt und Alcis Szabo-Reiss.

    Inhalt­lich wur­de es wie­der span­nend und umfang­reich:

    - Drills als Basis für die Nut­zung von Kara­­te-SV im Heim­do­jo
    — Stress­trai­ning für Fort­ge­schrit­te­ne Kara­­te-SV-ler
    — Mar­ke­ting — moder­nes Kara­te
    — Kara­­te-SV als eigen­stän­di­ge Trai­nings­grup­pe unter dem Dach des DKV
    — Die Pla­nung eines Kur­ses anhand von Rah­men­trai­nings­plä­nen
    — Work­shop – Wie nut­ze ich die Trai­nings­plä­ne
    — Erfolgs­fak­tor: Fas­zi­na­ti­on des Inter­es­sen­ten

    Den Anfang mach­te Lud­wig mit einer kur­zen Ein­füh­rung in sei­nen Kara­­te-Stil, das Ten Kyo Ryu. Die­ses, ich nen­ne es mal Kom­bi­na­ti­ons­ka­ra­te, wel­ches in jeg­li­cher Hin­sicht auf die Prak­ti­ka­bi­li­tät der Tech­ni­ken am Part­ner aus­ge­rich­tet ist, bot uns ein­fa­che, schnell erlern­ba­re sowie äußerst effek­ti­ve Kom­bi­na­tio­nen. Beson­ders gefreut hat mich, das ich sämt­li­che Abläu­fe in mei­nen “Core” Kata (Hei­an, Tek­ki, Bassai, Wan­kan) wie­der fin­de.

    In der zwei­ten Ein­heit, die­ses Mal mit Chris­ti­an, wur­de dann das Stress­le­vel durch ver­schie­dens­te Übun­gen und Stör­fak­to­ren erhöht. Hier ging es zum Bei­spiel auf den Boden, von wo aus wir uns gegen meh­re­re Angrei­fer durch­set­zen muss­ten und schnell wie­der in den Stand kom­men muss­ten. Auch Situa­tio­nen in denen wir zum Bei­spiel von einem Part­ner fest- / zurück­ge­hal­ten wur­den und von meh­re­ren Angrei­fern atta­ckiert wur­den galt es zu meis­tern. Das drit­te The­ma die­ser Ein­heit war es sich nach dem ers­ten Tref­fer zu ver­tei­di­gen, eine für mich voll­kom­men neue Aus­gangs­si­tua­ti­on, was sehr span­nend war.

    Im drit­ten Teil des Lehr­gangs zeig­te uns Alcis dann ver­schie­de­ne Mar­ke­ting Stra­te­gien für die Ver­mark­tung eines moder­nen Kara­te auf. Gute Ideen die nicht immer teu­res Geld kos­ten müs­sen.

    Anschlie­ßend prä­sen­tier­te uns Chris­ti­an dann Rah­men­trai­nings­plä­ne für einen eigen­stän­di­gen Kara­­te-SV Kurs sowie die Inte­gra­ti­on der Inhal­te in bestehen­de Trai­nings­grup­pen. Ich freue mich schon auf die Excel Ver­si­on der Trai­nings­plä­ne.

    Zum Schluss zeig­te uns Lud­wig dann die Ten Kyo Ryu Kom­bi­na­tio­nen bis zum 7. Kyu, wel­che auch in Solo Form als Kata geübt wer­den kön­nen.

    Mein Fazit: Es war sehr inten­siv, extrem lehr­reich und span­nend. Ich hof­fe auf eine Fort­set­zung der Lehr­gangs­rei­he und wer­de es mir nicht neh­men las­sen, den ein oder ande­ren Teil noch ein­mal zu wie­der­ho­len.

  3. Am 31.10 fand der Kara­te Expert Lehr­gang Teil 4 von Kara­te Pra­xis mit Chris­ti­an und Lud­wig statt. Ein Lehr­gang mit zwei so hoch­ka­rä­ti­gen Kara­te Meis­ter ist immer ein beson­de­res Erleb­nis und ich freue mich an so einem Lehr­gang teil­neh­men zu dür­fen.
    Es wur­den ein­fa­che, schnell umsetz­ba­re Tech­ni­ken gezeigt und trai­niert . Im Stress-Trai­­ning sind die­se Tech­ni­ken dann mit meh­ren Geg­nern ange­wen­det wor­den, bei dem die vol­le Kon­zen­tra­ti­on und Kon­di­ti­on gefor­dert wur­de.
    Dies ist eine beson­de­re Erfah­rung die man in den eige­nen Trai­nings­ein­hei­ten mit ein­bau­en soll­te.
    An die­ser Stel­le muss ich noch den tol­len dis­zi­pli­nier­ten und respekt­vol­len Umgang unter den Teil­neh­mern erwäh­nen, es macht immer wie­der Spaß mit solch guten Kara­te­ka zu trai­nie­ren.
    Es ist immer wie­der beein­dru­ckend wie die sti­li­sier­ten Tech­ni­ken aus dem „Kara­te Sport“ wie­der zu eigent­li­chen, anwend­ba­ren Tech­ni­ken zur Selbst­ver­tei­di­gung wer­den.

    Vie­len Dank an die bei­den Trai­ner für den inter­es­san­ten und tol­len Lehr­gang.

  4. Lehr­gang: Nijus­hi­ho bei Georg und Chris­ti­an 24.10.2015

    Es war ein super Lehr­gang! Georg hat die Kata super erklärt und ich konn­te eini­ge Ideen für mei­ne eige­ne Trai­ner­tä­tig­keit mit­neh­men. Auch das Bun­kai bei Chris­ti­an hat mir sehr gut gefal­len! Viel­fach sieht man Anwen­dun­gen, die ent­we­der nicht funk­tio­nie­ren oder nichts mehr mit der Kata gemein haben! Das war hier ganz anders! Nah an der Kata und anwend­bar!! Nur so macht Kata für mich Sinn! Vie­len Dank es war bestimmt nicht mein letz­ter Lehr­gang!
    Gruß Mar­kus

  5. Kara­te Pra­xis Expert Teil 3 (von 4) am 17. Okto­ber 2015

    Zu jedem Kara­te Pra­xis Expert Teil habe ich bis­her mei­ne Begeis­te­rung aus­ge­drückt. Und auch in Teil 3 sind alle Teil­neh­mer, so auch ich, voll­kom­men zufrie­den und ziem­lich platt nach Hau­se gereist. Dass sich die­se Semi­nar­rei­he abso­lut lohnt zeig­te sich auch die­ses Mal wie­der u.a. dadurch, dass meh­re­re Teil­neh­mer Anrei­sen von weit über 2h als voll­kom­men selbst­ver­ständ­lich in Kauf nah­men und es nicht bereu­ten.

    Aber wor­um ging es inhalt­lich?

    Der Tag wur­de durch eine Art Zusam­men­fas­sung begon­nen. So stan­den die ers­ten gut 90 Minu­ten bei Chris­ti­an Wede­wardt ganz im Zei­chen der Wie­der­ho­lung der wesent­li­chen Ele­men­te aus Teil 1 & 2. Genau­er gesagt ging es hier um die Abwehr und Gegen­an­grif­fe zu diver­sen gera­den Faust­schlä­gen, sämt­li­chen Rund­schlä­gen, unter­schied­li­che Wür­ger und ver­schie­de­ne Grif­fe. Nach einer kur­zen Pau­se wur­de in der zwei­ten Trai­nings­ein­heit der Stress­pe­gel erhöht. So sahen sich nach und nach die Ver­tei­di­ger meh­re­ren „Geg­nern“ mit unter­schied­li­chen Angriffs­auf­ga­ben gegen­über. Zuerst nur zwei, wur­de die Angrei­fer­an­zahl spä­ter auf bis zu 4 „Geg­ner“ erhöht, die die Auf­ga­be hat­ten, den Ver­tei­di­ger über meh­re­re Minu­ten lang im Sekun­den­takt zu atta­ckie­ren. Ins­be­son­de­re die­se Ein­heit hat mir sehr viel Spaß gemacht und konn­te extrem viel zur mei­ner Sicher­heit in den Tech­ni­ken sowie zur Spon­ta­ni­tät der Abwehr bei­tra­gen. Die anfangs not­wen­di­ge Ruhe wur­de durch Chris­ti­an immer in den rich­ti­gen Momen­ten neu ein­ge­for­dert, sodass am Ende wie­der galt „Wer lang­sam lernt, lernt schnel­ler!“ 😉 So konn­te ein sehr hohes Tem­po bei allen Teil­neh­mern letzt­lich begeis­tern und die benö­tig­te Ruhe für erhöh­te Stress­si­tua­tio­nen gefun­den wer­den.

    Im drit­ten Trai­nings­teil ging es anschlie­ßend dar­um, bestimm­te Tech­ni­ken für die Selbst­ver­tei­di­gung des SV-Sys­­tems „Krav Maga“ ken­nen zu ler­nen. Hier­zu führ­te Sascha Bau­meis­ter, der Betrei­ber von 4 Krav Maga Stu­di­os in Köln, als Gast­trai­ner die drit­te Trai­nings­ein­heit über 2 Stun­den durch. Auch die­se Ein­heit wur­de sehr inten­siv geführt und brach­te alle Teil­neh­mer wie­der ein Stück wei­ter in der Fein­heit der eige­nen Tech­ni­ken. Hier­durch wur­de aber auch deut­lich, dass Krav Maga ein gutes Sys­tem zur Selbst­ver­tei­di­gung dar­stellt, sich jedoch betrach­tet auf Kara­te Pra­xis nicht son­der­lich unter­schei­det. Da Men­schen und somit Angrei­fer zwei Bei­ne, zwei Arme, einen Kopf und bestimm­te Ner­ven­punk­te bzw. Gelen­ke besit­zen, unter­schei­den sich die Sys­te­me auch nicht groß­ar­tig von­ein­an­der. Genutzt wird eben das, was funk­tio­niert!

    Danach wur­de die­se Betrach­tung im theo­re­ti­schen Teil „Bench­mark – Mar­ti­al Arts“ noch­mal ver­deut­licht. Außer­dem ging es hier­bei um die der­zei­ti­ge Außen­dar­stel­lung von „Kara­te“. Hier kön­nen die pra­xis­ori­en­tier­ten Kara­te­do­jos nach Ansicht aller Anwe­sen­den noch etwas auf­ho­len, da hier oft wenig anspre­chen­de Web­sites ohne neue Medi­en­tech­ni­ken (bpsw. Vide­os) über­wie­gen und somit Kara­te im Ver­gleich mit ande­ren Sys­te­men etwas ver­staubt wirkt. Die Mei­nung aller Anwe­sen­den jedoch war auch, dass ein Mit­hal­ten von Kara­te mit den ande­ren SV-Sys­­te­­men nur dann gelingt, wenn, wie bei Kara­te Pra­xis bereits seit meh­re­ren Jah­ren erfolgs­reich prak­ti­ziert, das Trai­ning weg vom rei­nen „Bah­nen­lau­fen“ hin zum selbst­ver­tei­di­gungs­ori­en­tier­ten Part­ner­trai­ning gelingt. „Jemand, der zum ers­ten Mal durch die „Tür“ eines Dojos kommt, hat bestimm­te Erwar­tun­gen. Die­se Erwar­tung gilt es zu erfül­len.“ Und die­se Erwar­tung heißt: „Ich möch­te Selbst­ver­tei­di­gung erler­nen!“. Die Erwar­tung lau­tet nicht „Ich möch­te ger­ne gera­de Bah­nen lau­fen und im Takt in die Luft hau­en.“… Aus die­sem Grund gilt es drin­gend in den Dojos umzu­den­ken und wie Kara­te Pra­xis (und eini­ge weni­ge ande­re) es macht die vor­han­de­nen Kara­te­tech­ni­ken rea­lis­tisch am Part­ner umset­zen zu ler­nen. Grund­schu­le ist natür­lich wei­ter­hin ein wich­ti­ger Bau­stein im Trai­ning. Darf es jedoch nicht domi­nie­ren oder aus­schließ­lich ein­neh­men. Wer im Trai­ning über meh­re­re Ein­hei­ten kei­nen Part­ner „trifft“ oder nur sel­ten bis nie gegen Prat­zen bzw. Sand­sä­cke schlägt, der kann unmög­lich Selbst­ver­tei­di­gung ler­nen! Und hier wären wir wie­der bei mei­nem Lieb­lings­zi­tat eines bekann­ten Kara­te­kas:
    „Wer sich mit Kara­te nicht selbst­ver­tei­di­gen kann, der hat kein Kara­te gelernt!“

    Aber eigent­lich woll­te ich ja eine Bewer­tung für „Kara­te Pra­xis Expert Teil 3“ schrei­ben…:

    Fazit:
    Das Semi­nar ist ein­fach ein abso­lu­ter Kra­cher! So macht Kara­te Spaß!!! Wer „Kara­te Pra­xis“ noch nicht kennt muss es unbe­dingt ken­nen ler­nen!!!!! Vie­len Dank an Chris­ti­an Wede­wardt den Grün­der für die­ses zukunfts­wei­sen­de Pro­jekt!

  6. Zuerst möch­te ich nach­träg­lich noch einen kur­zen Kom­men­tar zu dem Kara­te Pra­xis Lehr­gang im Kai­zen Lind­lar vom 26.09 geben. War wie­der ein­mal ein super Lehr­gang, bei dem vie­le Tech­ni­ken gezeigt und trai­niert wur­den die auch prak­tisch anwend­bar sind.
    Durch die locke­re Art wie Lud­wig und Chris­ti­an die Tech­ni­ken vor­führ­ten, sprang der Fun­ke schnell auf die Teil­neh­mer über und es wur­de mit viel Begeis­te­rung trai­niert. Vie­len Dank an die bei­den Trai­ner für die­sen tol­len Lehr­gang.
    Ein gro­ßer Dank geht auch an die Teil­neh­mer die sehr dis­zi­pli­niert und respekt­voll mit­ein­an­der trai­niert haben. Ins­be­son­de­re da die Grup­pe aus allen Alters­stu­fen, von Kin­dern über Jugend­li­che bis hin zu Senio­ren bestand, ein­fach toll.
    Ein ganz beson­de­rer Dank geht an Lud­wig und Chris­ti­an, die am Anschluss mei­ne Prü­fung zum ers­ten Dan und bei Tho­mas die Prü­fung zum zwei­ten Dan abnah­men.
    Durch die beru­hi­gen­den und auf­mun­tern­den Wor­te nah­men sie mir einen gro­ßen Teil mei­ner Ner­vo­si­tät und ich konn­te mei­ne Kata und mei­nen SV-Teil nach mei­nen Erwar­tun­gen zei­gen.

    Nun aber zu dem gest­ri­gen Kara­te Expert Lehr­gang Teil 3 mit Chris­ti­an und Sascha.
    Bei­de Trai­ner zeig­ten anwend­ba­re SV-Tech­­ni­ken die von den Teil­neh­mern erst zu zweit und anschlie­ßend zu dritt oder zu viert als Stress­si­tua­ti­on trai­niert wur­den, war super toll und anstren­gend. Ich muss­te bis an mei­ne Leis­tungs­gren­zen gehen, aber es war zum Schluss ein tol­les Gefühl.
    Es ist immer ein Erleb­nis mit so guten und dis­zi­pli­nier­ten Kara­te­ka an einem Lehr­gang teil­zu­neh­men.
    In der anschlie­ßen­den Dis­kus­si­on mit dem Ver­gleich zwi­schen KRAV MAGA, ande­ren SV-Sys­­te­­men und Kara­te wur­den vie­le Gemein­sam­kei­ten fest­ge­stellt. Lei­der ist das Mar­ke­ting im Ver­gleich zu ande­ren Kampf­küns­ten nicht so gut. Durch die sport­li­chen Aspek­te des heu­ti­gen prak­ti­zier­ten Kara­te ist der eigent­li­che Zweck die­ser Kampf­kunst, näm­lich der, der Selbst­ver­tei­di­gung in den Hin­ter­grund gera­ten. Die­ses ist wie­der in den Vor­der­grund zu rücken und ein moder­nes, wie­der der Selbst­ver­tei­di­gung zuge­wand­tes Kara­te nach außen zu prä­sen­tie­ren. Dabei sol­len die tra­di­tio­nel­len Wer­te nicht außer acht gelas­sen wer­den, sie sind schließ­lich die Grund­la­gen.
    Die Kara­te Pra­xis und im spe­zi­el­len Kara­te Expert Lehr­gän­ge zei­gen wie moder­nes Kara­te gelehrt und prak­ti­ziert wer­den kann.
    Ich wer­de dort Gelern­tes in mein eige­nes Trai­ning und in das Trai­ning wel­ches ich gebe ein­bin­den.
    Ich freue mich schon auf den vier­ten und letz­ten Teil der Lehr­gangs­rei­he.

  7. Am Sams­tag, den 26.09.15, durf­te das Kai­zen — Dojo in Lind­lar erneut einen Kara­­te-Pra­xis-Lehr­­gang anbie­ten. Die­ses mal mit nicht nur einem, son­dern gleich zwei hoch­ka­rä­ti­gen Kara­­te-Trai­­nern — Lud­wig Bin­der und Chris­ti­an Wede­wardt. Dem­entspre­chend war auch die Reso­nanz: Sehr gut! Mit 40 Teil­neh­mern, die z. T. aus dem Müns­ter­land oder dem Groß­raum Frank­furt anreis­ten, waren wir aus Ver­an­stal­ter­sicht sehr zufrie­den. Die Inhal­te wur­den gewohnt gut ver­mit­telt, jede/r konn­te für sich einen Hin­weis für´s Trai­ning zu Hau­se mit­neh­men. Das posi­ti­ve Gefühl im Trai­ning war am Ende des Tages aus den Gesich­tern zu lesen. Gemein­sam Spaß haben, schwit­zen und ler­nen — das ist, was zählt. Vie­len Dank an alle — Trai­ner und Gäs­te!

  8. Karatepraxis Lehr­gang in Lind­lar mit Lud­wig und Chris­ti­an,

    „….wich­tig ist, dass ihr aus die­sem Lehr­gang nur eine oder zwei Sachen aus­sucht und mit nach Hau­se nehmt. Nicht die, die am schöns­ten aus­se­hen, son­dern die, die Ihr am bes­ten beherrscht! Die­se müsst ihr fin­den und in euer Trai­ning regel­mä­ßig mit ein­be­zie­hen, dann habt ihr etwas gelernt….“

    Mit die­sen Wor­ten bin ich ges­tern nach einem har­ten Trai­ning mei­ne 185 km Tour vom Lehr­gang in Lind­lar nach Hau­se gefah­ren und habe mich gefragt, was ich heu­te mit­ge­nom­men habe…..

    Bei der Aus­wahl des Trai­nings­part­ners bin ich mit Tho­mas zusam­men gekom­men. Er — ca. 40 cm grö­ßer, von den Schul­tern her dop­pelt so breit und geschätz­te 50 kg schwe­rer als ich. Sei­ne Faust konn­te mit Leich­tig­keit mei­ne umfas­sen. Und ihn soll­te ich als Frau mit einer locke­ren Hand­be­we­gung hebeln und zu Boden zwin­gen? Leicht zwei­felnd die­sem Hünen über­haupt etwas antun zu kön­nen, kon­ter­te ich sei­nem Faust­an­griff mit einem Gegen­an­griff auf sei­ne Nie­ren. Wie erwar­tet, zau­ber­te die­se Gegen­ab­wehr nur ein müdes Lächeln auf sein Gesicht und ein Aus­he­beln war unmög­lich…

    Aber Chris­ti­an hat­te Rat! „Bei so viel Mas­se und Mus­keln musst du umdis­po­nie­ren. Pro­bie­re es mal so, so und so.“ Gesagt, getan.
    Den nächs­ten Angriff wehr­te ich ab und zog gleich­zei­tig ich mein Knie hoch. Völ­lig über­rascht knick­te Tho­mas mit sei­nem Ober­kör­per nach vor­ne. Und wie Chris­ti­an es mir gesagt hat­te konn­te ich ihn in die­ser Posi­ti­on hebeln und zu Fall brin­gen. Ein wahn­sinns Gefühl!!! Ich hat­te nicht nur eine Tech­nik gefun­den, die mir erlaubt, viel grö­ße­re und schwe­re­re Part­ner, abweh­ren zu kön­nen son­dern ich hat­te auch ein Feed­back von mei­nem Trai­nings­part­ner, der mir bestä­tig­te, dass ich mei­ne Tech­ni­ken wir­kungs­voll aus­ge­führt hat­te.

    Was kann man also bei den Karatepraxis – Lehr­gän­gen ler­nen? Die Anwen­dung der schon lan­ge gelern­ten Kara­te­tech­ni­ken, zuge­schnit­ten auf die Grö­ße, auf das Gewicht der eige­nen Per­son. Und das Tol­le dar­an, man kann es am Part­ner üben, üben und üben.
    Dan­ke Chris­ti­an, dan­ke Lud­wig und ganz lie­ben Dank an Tho­mas mei­nem gedul­di­gen Trai­nings­part­ner 🙂

    Chris­ti­na

  9. “Ein­mal Lind­lar immer Lind­lar.” war mein Kom­men­tar im Vor­feld, um mei­ne Vor­freu­de auf den Kara­te Pra­xis SV Basis Lehr­gang #5 als wie­der­keh­ren­der Gast in die­sem extrem kom­pe­ten­ten und vor allem herz­li­chen Dojo aus­zu­drü­cken. Und auch die­ses Mal war es wie­der groß­ar­tig. Das Dojo lebt von sei­ner Gast­freund­schaft und man fühlt sich von Anfang an, als wür­de man schon immer dazu gehö­ren. Das ist der Ver­dienst aller dort, die ich bis­her ken­nen ler­nen konn­te, aber her­vor­zu­he­ben sind aus­drück­lich die, die in Lind­lar nicht nur trai­nie­ren, son­dern auch das gan­ze Drum­her­um orga­ni­sie­ren! Vie­len Dank für einen tol­len Lehr­gang!
    Aber wie war denn nun der Lehr­gang inhalt­lich?? — Gewohnt groß­ar­tig! Wie Kara­te Pra­xis Lehr­gän­ge immer sind. 🙂 Neben den wich­ti­gen Grund­la­gen, wel­che für jeden ange­passt als klei­ne “eige­ne Kata” gegen gera­de und run­de Faust­schlä­ge erar­bei­tet wur­den, ging es die­ses Mal um den kom­ple­xen The­men­schwer­punkt “Hebel und Wür­fe”. Schnell wur­de klar, dass in der Selbst­ver­tei­di­gung aus­schließ­lich mit Hebeln zu arbei­ten nicht zum Erfolg führt. Viel­mehr ist die­ses Ele­ment eine her­vor­ra­gen­de Unter­stüt­zung der Kara­te typi­schen Kern­kom­pe­tenz “Blo­cken, Schla­gen, Tre­ten”. Bei einer so auf­ge­bau­ten Kom­bi­na­ti­on gilt dann wie­der der stets durch Chris­ti­an for­mu­lier­te Grund­satz “Ich fan­ge nie­mals eine kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zung an, aber ich bin der­je­ni­ge, der sie been­det!” Soll hei­ßen, wenn bestimm­te Grund­sät­ze ein­ge­hal­ten wer­den, dann ist man im Fal­le eines Fal­les nach die­sem Lehr­gang wie­der ein gutes Stück bes­ser gerüs­tet einen erns­ten Selbst­ver­tei­di­gungs­fall zu über­ste­hen. Es war wie­der mal für jeden etwas dabei. Ob Weiß­gurt oder Schwarz­gurt, ob geschätz­te 12 Jah­re bis 60 Jah­re, alle waren in Lind­lar ver­tre­ten und kei­ner wur­de gelang­weilt. Im Gegen­teil, für jeden war etwas dabei. Jeder hat­te sein Erfolgs­er­leb­nis und ist anschlie­ßend mit einem zufrie­de­nen Lächeln abge­reist. Vie­len Dank an Chris­ti­an und Lud­wig für einen fan­tas­ti­schen Sams­tag! Star­ke Inhal­te mit Herz­blut und viel Spaß ver­mit­telt! Beim nächs­ten Mal bin ich auf jeden Fall wie­der dabei.

  10. Kara­­te-SV Expert Lehr­gang Teil III

    Es war wie­der herr­lich, am 05.09. haben wir uns wie­der zu einem Kara­­te-SV Expert Lehr­gang getrof­fen. Die­ses mal zum 3. Teil der 4‑tei­­li­­gen-Lehr­­gangs­­­rei­he.

    Es stan­den die fol­gen­dem The­men auf der Agen­da:
    — Inten­­siv-Abruf­­trai­­ning des eige­nen Kön­nens durch varia­ble Angrif­fe
    — KRAV-MAGA Trai­ning
    — Ver­gleich der Stär­ken der Sys­te­me KRAV-MAGA & KARATE-SV
    — Trai­ning mit KRAV-MAGA- und Kara­­te-Tech­­ni­ken und Bezug zur Kata

    Wir star­te­ten mit einer kur­zen Wie­der­ho­lung der bis­he­ri­gen Prin­zi­pi­en aus den vor­an­ge­gan­ge­nen Lehr­gangs­tei­len in den Tag. (sie­he z.B. http://danielskaratedo.blogspot.de/2015/09/effektiv-verteidigen-durch.html) So wur­den wir gut warm und konn­ten uns schon ein­mal gut auf den bevor­ste­hen­den Tag ein­stel­len.

    Die ers­te Ein­heit wur­de von Chris­ti­an gelei­tet und führ­te von ein­fa­chen Angrif­fen hin zu immer varia­ble­ren Angrif­fen (Grei­fen, Schla­gen, Hal­ten, Tre­ten…) bis hin zu meh­re­ren Angrei­fern. Im Vor­der­grund stand es, die gelern­ten Prin­zi­pi­en auch unter Stress abzu­ru­fen.

    Der zwei­te Teil des Lehr­gangs wur­de dann von Sascha über­nom­men. Wir trai­nier­ten eini­ge Drills aus dem typi­schen Krav-Maga Trai­ning. Hier wur­den wir, teil­wei­se spie­le­risch, ganz schön gefor­dert. Den Schal­ter umle­gen, explo­siv, agres­siv und mit Sie­ges­wil­le arbei­ten, kein Auf­ge­ben… und anschlie­ßend wie­der run­ter­kom­men und den Über­blick erhal­ten. Es wur­den span­nen­de Über­ungs­for­men vor­ge­stellt, die auch gut in unser “nor­ma­les” Kara­­te-Trai­­ning inte­griert wer­den kön­nen.

    Der drit­te Teil des Lehr­gangs bil­de­te dann wie­der die Pau­se und der Theo­rie­teil. Hier ging es um das The­ma “Bench­mark”. Wir ver­gli­chen die Stär­ken und Schwä­chen unter­schied­li­cher Sys­te­me, immer mit dem Blick auf unser Kara­te. War­um feh­len im Kara­te oft die Jugend­li­chen? War nur eine der inter­es­san­ten Fra­gen die wie unter die Lupe nah­men.

    Zu guter Letzt ging es wie­der auf die Mat­te. In zwei Grup­pen erar­bei­te­ten wir Selbst­ver­tei­di­gungs­tech­ni­ken anhand der gelern­ten Prin­zi­pi­en. Hier konn­te man sich noch ein­mal so rich­tig aus­tau­schen und Ideen aus­pro­bie­ren. Eine sehr gute Idee um zu prü­fen, ob die eige­nen Anwen­dun­gen auch prak­tisch, ziel­ori­en­tiert anwend­bar sind.

    Ich freue mich schon auf Teil 4. 🙂