We tru­ly app­re­cia­te your com­ment. Thank you!

roland s. profile pictureRoland S.
15:16 15 Mar 25
Vie­len Dank für den tol­len Trai­nings­tag in Gie­sen. Vie­le inter­es­san­te Aspek­te die wir sicher in unser Trai­ning inte­grie­ren wer­den.
matthias s. profile pictureMat­thi­as S.
20:37 09 Mar 25
Ich durf­te die­ses Wochen­en­de ein Trai­nings­la­ger von Chris­ti­an in Leip­zig besu­chen. Ein­fa­che Selbst­ver­tei­di­gungs­for­men an Kata Hei­an 1–3 wur­den gezeigt, die selbst­ver­tei­di­gungs­tech­nisch wirk­lich Sinn machen und schnell zu erler­nen sind. Ein Muss für jeden Kara­te­ka, der wirk­lich die Kampf­kunst erler­nen will. Wir sehen uns auf jeden Fall wie­der…
sylvia j. profile pictureSyl­via J.
12:55 09 Mar 25
Ich war zum 2ten mal auf einem Lehr­gang mit Chris­ti­an Wede­wardt und bestimmt nicht zum letz­ten Mal. Tol­ler Trai­ner, tol­les Trai­ning. Egal ob weiß- oder schwarz­gurt, man fühlt sich sehr gut auf­ge­ho­ben und nimmt sehr viel vom Trai­ning mit.
Wei­ter so.……👍
maximilian r. profile pictureMaxi­mi­li­an R.
16:13 08 Mar 25
Die­ser Lehr­gang hat mei­nen Kara­te­weg super berei­cher — vie­len herz­li­chen Dank

796 respon­ses

  1. Kara­te- SV- Expert III am 05.09.2015 — und ich war wie­der dabei.……jaja, das kennt ihr ja schon 🙂

    Kann mich inhalt­lich nur Dani­el anschlie­ßen: ein rund­um gelun­ge­ner Tag mit vie­len Ein­drü­cken und Denk­an­stö­ßen. Wie funk­tio­niert Selbst­ver­tei­di­gung mit Kara­te, wohin ent­wi­ckeln wir Kara­te und wie errei­chen wir unse­re poten­ti­el­len Kara­te­ka, die uns noch suchen? Und war­um gehen sie zu ande­ren SV- Sys­te­men für teu­er Geld, obwohl wir doch alles güns­tig haben?

    Wich­tig für mich ist, dass nicht mit Tra­di­tio­nen ein­fach gebro­chen wird, son­dern die Ent­wick­lung auf der Basis des Bewähr­ten zurück zum Ursprung führt: Wer sich mit Kara­te nicht ver­tei­di­gen kann, der hat kein Kara­te gelernt. Dabei bleibt aber Kihon, Kata und Kum­ite als “Grund­schu­le” und für den Fein­schliff erhal­ten. Und mit den erlern­ten tech­nisch guten Grund­mus­tern dann die Umset­zung in den Kampf. Und wie­der zurück, da die Arbeit an den Grund­mus­tern kein Selbst­zweck ist und stän­di­gen Trai­nings bedarf.

    Und bei all die­ser Dis­kus­si­on bleibt noch zu erwäh­nen, dass es ein­fach immer wie­der Spaß macht, mit so net­ten, ehr­gei­zi­gen und ziel­ori­en­tiert arbei­ten­den Kara­te­ka in einer unge­zwun­ge­nen und freund­schaft­li­chen Atmo­sphä­re die eige­nen Gren­zen zu erfah­ren und, wenn es klappt, ein wenig zu erwei­tern. Des­halb steht mein Ver­spre­chen: Ich kom­me wie­der 🙂

    Vie­len Dank noch an die Refe­ren­ten. Habt ihr wie­der toll gemacht.

  2. Heu­te fand der zwei­te Teil der KARA­TE-SV-Expert Lehr­gangs­se­rie statt und was soll man sagen, es war echt super!

    Das Trai­ning wur­de in vier Tei­le unter­teilt, von denen alle ein gut durch­dach­tes Kon­zept auf­wei­sen konn­ten. So wur­den im ers­ten Teil die erlern­ten Selbst­ver­tei­di­gungs­tech­ni­ken wie­der auf­ge­frischt und wei­ter ver­tieft. Unter ande­rem wur­den auch Situa­tio­nen simu­liert, wie z.B. von meh­re­ren Per­so­nen gleich­zei­tig ange­grif­fen zu wer­den, wodurch auf effi­zi­en­te Wei­se ein Rea­li­täts­be­zug her­ge­stellt wur­de.

    Im zwei­ten Teil kam anschlie­ßend ein wei­te­rer Trai­ner hin­zu und zwar ein Krav Maga Trai­ner. Er soll­te uns dann zei­gen, was die­se Sport­art aus­macht und die posi­ti­ven Aspek­te vor­zei­gen. Die­se Ein­drü­cke waren sehr Inter­es­sant, da man sowohl vie­le Par­al­le­len als auch eini­ge Unter­schie­de zum Kara­te­trai­ning erken­nen konn­te, wodurch man so in gewis­ser Wei­se sei­nen Hori­zont ein biss­chen erwei­tern konn­te. Die­se Ein­drü­cke wur­den dann nach einer lecke­ren Piz­za in einem Vor­trag von Chris­ti­an behan­delt.

    In die­sem drit­ten Teil wur­den unter ande­rem ver­schie­de­ne Kampf­küns­te behan­delt. So wur­de z.B. auf die Vor- und Nach­tei­le eini­ger Kampf­küns­te ein­ge­gan­gen, wobei natür­lich Kara­te sehr stark im Fokus stand. Die­ser Vor­trag war erstaun­lich span­nend! Es wur­den sehr inter­es­san­te The­men behan­delt und es wur­de dann auch Christans Visi­on vom moder­nen Kara­te sehr klar. Davon könn­ten sich eini­ge Dozen­ten mal was abgu­cken 😉

    Im vier­ten und im letz­ten Teil wur­de dann in gewis­ser Wei­se geprüft, ob wir in der Lage sind, mit den dort gelern­ten Sachen, selbst­stän­dig Selbst­ver­tei­di­gungs­tech­ni­ken zu ent­wi­ckeln und dar­auf­hin anzu­wen­den. Hier wur­de dann die Diver­si­tät der dort gelehr­ten Selbst­ver­tei­di­gung klar. Es kamen vie­le ver­schie­de­ne Lösungs­mög­lich­kei­ten zu einem ein­zi­gen Angriff zustan­de, wobei alle auch funk­tio­niert haben.

    Alles in allem war es ein aus­ge­zeich­ne­ter Tag! Kann die­se Rei­he auch nur wei­ter­emp­feh­len 🙂

  3. Wegen Urlaubs ein etwas ver­spä­te­ter Kom­men­tar zum Eifel-Zen­tral-Lehr­gang am 22. August, aber das zeigt, dass er mir noch nach 2 Wochen in sehr guter und leb­haf­ter Erin­ne­rung ist. Das Kon­zept Katas aus der Unter‑, Mit­tel- und Ober­stu­fe für die ent­spre­chen­den Grup­pen in Kat­a­ab­lauf, Bun­kai mit Selbst­ver­tei­di­gung und Kum­itean­wen­dung auf­zu­tei­len war geni­al. Die exzel­len­ten Trai­ner ver­mit­tel­ten humor­voll und vor allem sehr lehr­freu­dig ihr Wis­sen. Alle von mir befrag­ten gin­gen nach dem Lehr­gang zufrie­den und sehr berei­chert nach­hau­se. Vie­len Dank daher an Lud­wig Bin­der, Chris­ti­an Grü­ner, Georg Kar­ras und natür­lich Chris­ti­an Wede­wardt, der zwar nicht dabei sein konn­te, aber sicher mit sehr viel Herz­blut an der Orga­ni­sa­ti­on betei­ligt war. Hof­fent­lich bekommt die­ser Lehr­gang einen fes­ten Platz im Kara­te-Pra­xis-Kalen­der.

  4. Eifel-Zen­tral-Lehr­gang:

    Wie­der mal ein tol­ler Lehr­gang unter der Pla­nung von Karatepraxis. Am 22.08. fand der Eifel-Zen­tral-Lehr­gang mit Lud­wig Bin­der, Georg Kar­ras, Chris­ti­an Wede­wardt und Chris­ti­an Grü­ner statt.

    Lei­der fing der Lehr­gang direkt mit einer schlech­ten Nach­richt an. Chris­ti­an Wede­wardt konn­te lei­der aus Krank­heit nicht kom­men. Scha­de… Den­noch wur­de der Lehr­gang ein vol­ler Erfolg.

    Der Lehr­gang wur­de auf die Grup­pen der Unter­stu­fe, Mit­tel­stu­fe und Ober­stu­fe unter­teilt, wodurch jeweils eine ande­re Kata als Schwer­punkt ver­wen­det wer­den konn­te.

    So hat sich die Unter­stu­fe mit der Kata Hei­an Nidan, die Mit­tel­stu­fe mit der Bassai Dai und die Ober­stu­fe mit der Sochin beschäf­tigt.

    Die Kata zogen sich durch sämt­li­che Ein­hei­ten. Selbst in den Kum­ite-Ein­hei­ten wur­den die Prin­zi­pi­en der jewei­li­gen Kata genom­men um sie Kämp­fe­risch (auch Wett­kampf­taug­lich) anwen­den zu kön­nen.

    Was wur­de gemacht
    Mei­ne ers­te Ein­heit (Ober­stu­fe) begann mit Chris­ti­an Grü­ner. Chris­ti­an zeig­te Kum­ite­tech­ni­ken die sich am Know-How der Kata Sochin ori­en­tier­ten. So nutz­ten wir zum Bei­spiel den Tate-Shuto-Uke und die fol­gen­den Zukis um die geg­ne­ri­sche Deckung zu kontrollieren/dominieren und anschlie­ßend mit einem über­lau­fe­nen Gya­ku-Zuki zu kon­tern. Hier­aus ent­wi­ckel­ten wir ver­schie­de­ne Vari­an­ten. Schweiß­trei­bend, Anspruchs­voll und Erfolgs­ver­spre­chend.

    In der zwei­ten Ein­heit folg­te dann Ten-Kyo-Ryu mit Lud­wig Bin­der. Die­ser Selbst­ver­tei­di­gungs-Kara­te-Stil brach­te uns nah an den Part­ner, von wo aus wir direkt den Kampf über­nah­men. Beson­ders die Bein­ar­beit war wich­tig und führ­te zum Erfolg. Mit wenig Kraft, aber dem rich­ti­gen Timing wur­de ein­fach die Angriffs­li­nie ver­las­sen (Sabaki) und der Kampf von da an selbst bestimmt. Genau mein Ding… 6 Uhr war kei­ne Opti­on 🙂

    In der drit­ten und letz­ten Ein­heit ging es dann ans ein­ge­mach­te. In Georgs Ein­heit wur­de die Kata Sochin in aktu­el­ler Form und tech­ni­scher Prä­zi­si­on zer­legt. Über eine Kurz­form der Kata übten wir die wich­tigs­ten Sequen­zen und Tech­ni­ken ein. Die­se Kurz­form stell­te auch sogleich die Bun­kai-Form dar. Ein sehr span­nen­der Ansatz um die Kata und ihre schwie­ri­gen Stel­len inten­siv, effek­tiv und auch Zeit­spa­rend zu trai­nie­ren.

    Ins­ge­samt war es wie­der mal ein tol­ler Tag. Auch noch ein­mal ein gro­ßes Dan­ke­schön an den Ver­ein für Kampf­küns­te Söten­ich e.V. wel­cher die­sen tol­len Lehr­gang für uns aus­ge­rich­tet hat.

  5. Kara­te- Expert Teil II am 15.08.2015 in Frechen.….…und wie ver­spro­chen (oder ange­droht): ich war wie­der dabei 🙂

    Zuerst die Wie­der­ho­lung und Haus­auf­ga­ben­kon­trol­le. Locker und mit viel Spaß die Grund­prin­zi­pi­en akti­viert und mit den ers­ten “Feind­kon­tak­ten” erfah­ren, dass es immer noch funk­tio­niert. Dann geht die Inten­si­tät hoch, denn der Angrei­fer bekommt nun einen Stock, mit dem er angrei­fen darf. Aber auch hier stellt sich, nach eini­gem Üben, der ers­te Erfolg ein. Auch Stock­an­grif­fe kön­nen unter Berück­sich­ti­gung der Grund­prin­zi­pi­en gehan­delt wer­den. Es folgt die Pau­se mit lecker Bröt­chen pp. und Geklö­ne, bevor die recht­li­che Basis des Not­wehr­rechts im Theo­rie­teil auf­ge­ar­bei­tet wird. Hier bestand dann auch viel Gele­gen­heit, über die Sach­ver­hal­te zu dis­ku­tie­ren und eige­ne Erfah­run­gen ein­zu­brin­gen. Wei­ter ging es dann mit der Abwehr von Mes­ser­an­grif­fen. Und war eben noch der Stock als Bedro­hung emp­fun­den wor­den, stieg jetzt die Inten­si­tät noch­mals. Aber dank der rou­ti­nier­ten Ein­wei­sung und der Gele­gen­heit, die ange­bo­te­nen Ver­tei­di­gungs­tech­ni­ken mit stei­gen­der Inten­si­tät zu üben, stell­ten sich auch hier deut­li­che Ver­bes­se­run­gen ein. Zum Abschluss des Trai­nings dann noch ein Stress­test, in dem man drau­ßen auf der Stra­ße in vor­be­rei­te­ten Sze­nen agie­ren durf­te. Hier wur­de mir klar, dass es nicht ohne Ver­let­zun­gen aus­ge­hen wird. Und dass es auch nicht ohne Glück geht. Vie­le Fak­to­ren spie­len eine Rolle.….nicht nur mein Kön­nen. Also immer Augen auf, auch wenn gera­de noch nichts pas­siert. Viel­leicht wird es spä­ter wich­tig.

    Zusam­men­fas­send wie­der ein gelun­ge­ner Tag: viel gelernt, viel Spaß gehabt, vie­le net­te Leu­te ken­nen­ge­lernt oder wie­der­ge­trof­fen. Es bleibt dabei: ich kom­me wie­der 🙂

    Zum Schluss noch einen gro­ßen Dank an die Refe­ren­ten. Habt ihr toll gemacht!

  6. Kara­te Pra­xis
    SV Expert Lehr­gang­se­rie

    Hal­lo Chris­ti­an,

    Kara­te beginnt und endet mit Höf­lich­keit. Des­halb möch­te ich mich an die­ser Stel­le für die Mög­lich­kei­ten, die Du mit Dei­nem Kara­te-Pra­xis­team geschaf­fen hast bedan­ken. Mit viel Erfah­rung, Know-How und Ein­satz­wil­le bist Du auf einem guten Weg, den anwen­dungs­be­geis­ter­ten Kara­te­ka einen Raum und Mit­strei­ter zu bie­ten. Kon­zept, Loka­ti­on und Instruk­to­ren über­zeu­gen ein­drucks­voll mit Leis­tung und Begeis­te­rung.

    Sehr hilf­reich sind die Semi­nar-Doku­men­ta­ti­on für alle Teil­neh­mer. Das Hand­out bie­tet die Chan­ce zum zeit­na­hen Nach­ar­bei­ten und zur Bewäl­ti­gung der Haus­auf­ga­ben. Jedes Hand­out fängt einen klei­ne Teil des Kara­te-Uni­ver­sum ein und schafft die Basis, das erlern­te zu spei­chern und zu fes­ti­gen.

    Für mich per­sön­lich ist der Kör­per-Kon­takt mit ein­ge­schränk­ter Tref­fer­wir­kung von erheb­li­cher Bedeu­tung im Kara­te-Trai­ning. Mit wech­selen­den Trai­nings­part­ner kann so die tak­ti­le Reso­nanz auf Schlä­ge, Trit­te Blö­cke usw. genau stu­diert wer­den. So erhal­te ich die Mög­lich­keit mei­ne eigens Fein­ge­fühl zu opti­mie­ren. So gewin­nen Auf­bau, Prä­zi­si­on und Kon­trol­le der viel­fäl­ti­gen Tech­ni­ken.

    Bei Simu­la­ti­on von Atta­cken — unter Ein­fluss von Adre­na­lin mit ein­ge­schränk­ter Wahr­neh­mung — ver­bleibt wohl offen­sicht­lich nur noch die Grob­mo­to­rik zur Gegen­wehr. Nach­weis­lich auch bei trai­nier­ten Brei­ten­sport­lern. Die gelehr­ten Prin­zi­pi­en und Aus­füh­run­gen aus dem Fun­da­ment Kihon, Kata, Kum­ite wer­den im Kara­te-Pra­xis-Trai­ning am Part­ner opti­miert. Alles ande­re ist und bleibt graue Theo­rie. Sinn­freie Stan­dard-Bun­kai fin­det hier kei­nen Raum!

    Ein The­ma was ich für mich noch ein ernst­haf­tes Pro­blem dar­stellt, ist die durch Sozia­li­sie­rung ent­stan­de­ne Schlag­hem­mung. Was im Dojo-Trai­ning von essen­ti­el­len Bedeu­tung ist, näm­lich die Gesund­heit des Trai­nings­part­ner, wird im Ernst­fal­le zur eige­nen Fall­gru­be…

    Ich hof­fe, dass die Trai­ner der Kara­te-Pra­xis-Semi­na­re das tech­ni­sche Niveau der Teil­neh­mer bei­be­hal­ten und auf­bau­en kön­nen. Es wäre scha­de, wenn beson­de­re Lehr­gän­ge wie die “SV-Expert” Rei­hen ver­wäs­sert wür­den. Die bis­he­ri­gen Ansprü­che soll­ten unbe­dingt gehal­ten wer­den.

    Ich wer­de mit den gereif­ten Erkennt­nis­sen mein per­sön­li­ches Kara­te-Trai­ning ziel­stre­big fokus­sie­ren und mei­ne “Haus­auf­ga­ben” abar­bei­ten.
    Aus­weich­rich­tun­gen, Ver­tei­di­gungs­sche­ma­ta, First thinks first, Ziel­ka­te­go­r­ein, Kör­per­lo­gig etc.
    Distan­zen ein­schät­zen, Distan­zen über­brü­cken, Ein­wir­kung auf den Geg­ner neh­men.

    Vie­len Dank an das Kara­te-Pra­xis-Team für die Aus­sicht auf eine packen­de Kara­te-Zukunft.

    Mar­co aus Mon­ta­baur

  7. 18.07.2015
    Ich kann die Kom­men­ta­re zum Semi­nar ein­fach nur bestä­ti­gen und so zusam­men­fas­sen:
    Ein­fach geni­al!
    Wei­ter so ich freu mich schon jetzt auf Teil 2.

  8. Kara­te-SV Expert Lehr­gang Teil I:

    Am 18.07. war es wie­der soweit Kara­te-SV Expert die­ses mal mit Teil I der 4‑teiligen Lehr­gangs­rei­he. Für mich war es nun der zwei­te Teil, an dem ich teil­neh­men konn­te.

    Die­ses Mal soll­te es um die fol­gen­den The­men gehen:
    — Kom­bi­nier­te Angrif­fe, Meh­re­re Angrei­fer, tak­ti­sches Ver­hal­ten
    — Psy­cho­lo­gie bei Täter und Opfer inkl. Stra­te­gien
    — Phy­sio­lo­gie: Wohin geht wel­che Tech­nik mit wel­cher Wir­kung
    — Der Kampf auf dem Boden — MMA Grap­pling

    Den Anfang mach­te wie­der Chris­ti­an. In sei­ner Ein­heit durch­spiel­ten wir die ver­schie­de­nen Rich­tun­gen von Aus­weich­be­we­gun­gen, nach dem Prin­zip der Uhr. Ana­log nicht Digi­tal 😉
    Jede der Rich­tun­gen wur­de aus­pro­biert, wobei 6 Uhr kei­ne Opti­on war. Es war inter­es­sant mit den ver­schie­de­nen Rich­tun­gen zu spie­len und die unter­schied­li­chen Posi­tio­nen und Distan­zen die hier­mit ver­bun­den sind zu ent­de­cken.

    Über die Ein­heit wur­den die Angrif­fe immer kom­ple­xer, um einen rea­lis­ti­schen Angriff zu simu­lie­ren. Hier­bei wur­de schnell klar, dass man mit der ent­spre­chen­den Tak­tik auch mit Kom­bi­na­tio­nen umge­hen kann. Mir viel es z.B. am ein­fachs­ten “Mit­zu­kämp­fen” und sofort den Kampf, im Moment des ers­ten Angriffs, an mich zu rei­ßen. Aber nicht nur die Kom­ple­xi­tät der Angrif­fe wur­de erhöht, auch die Zahl der Angrei­fer nahm zu.

    Hier­bei ging es dar­um die Situa­ti­on genau ein­zu­schät­zen und mit der rich­ti­gen Stra­te­gie die Gefah­ren­zo­ne schnellst­mög­lich zu ver­las­sen.

    Anschlie­ßend ging es dann in eine grö­ße­re Pau­se, wo wir uns erst ein­mal mit Speis und Trank stär­ken konn­ten. Die Pau­se ging dann auch direkt in den Vor­trag von Ger­hard über. Hier wur­den eini­ge psy­cho­lo­gi­sche Aspek­te sowohl von Täter als auch Opfer betrach­tet. Für mich hat sich als beson­ders wich­tig her­aus­kris­tal­li­siert, dass wir bereit sein müs­sen uns ent­spre­chend und mit aller Här­te zu ver­tei­di­gen… ein biss­chen geht eben nicht… und das wir die kör­per­ei­ge­nen Warn­si­gna­le ernst neh­men müs­sen um ent­spre­chend Wach­sam (aber nicht Ängst­lich) durchs Leben zu gehen.

    Nach dem Vor­trag ging es dann mit Ste­fan und dem Kampf am Boden wei­ter. Die Posi­ti­on wo wir als Kara­te­ka uns i.d.R. am unwohls­ten füh­len. Ste­fan ver­stand es uns Mög­lich­kei­ten zu zei­gen, die für uns uner­fah­re­ne schnell umzu­set­zen waren und uns die Mög­lich­keit ver­schaff­ten schnell wie­der in den Stand zu kom­men. Er mach­te uns außer­dem klar, dass auch die­se Metho­den, wie auch ande­re Aspek­te der Selbst­ver­tei­di­gung nur unter Stress erfolg­reich trai­niert wer­den kön­nen. Was ich beson­ders Toll fand war, dass eini­ge Hebel die wir am Boden ver­wen­det haben um den Angrei­fer z.B. von uns her­un­ter zu bekom­men, durch­aus in unse­ren Kata wie­der­zu­fin­den sind.

    Alles in allem war es mal wie­der ein hoch­wer­ti­ger und loh­nens­wer­ter Lehr­gang. Ich freue mich wie immer auf die Fort­set­zung…

  9. Kara­te-SV-Expert Teil I am 18.07.2015 in Fre­chen

    Vie­len Dank für einen wei­te­ren lehr­rei­chen Teil der Kara­te-SV-Expert Rei­he. Im ers­ten Teil des Lehr­gangs haben wir mit Chris­ti­an das Uhr­zei­ten-Bewe­gungs­sys­tem the­ma­ti­siert, sprich: in wel­che Rich­tun­gen kann ich mich bei mei­ner Reak­ti­on auf einen (oder meh­re­re) Angrif­fe bewe­gen und wie wirkt sich die Bewegungsrichtung/“Uhrzeit” auf Distanz, Sta­bi­li­tät, Kon­ter­mög­lich­kei­ten etc. aus. “First things first” war auch hier die Devi­se! Sehr posi­tiv fand ich den direk­ten Ein­stieg, ohne zu sehr auf die Basics ein­zu­ge­hen, da die­se zum gewis­sen Teil Vor­aus­set­zung waren (Lehr­gangs­ti­tel ent­spre­chend). Die Kom­bi­na­tio­nen konn­ten sehr indi­vi­du­ell gestal­tet wer­den und es gab immer direk­tes “Bio-Feed­back” vom Part­ner 🙂
    Wäh­rend der Mit­tags­pau­se wur­de es mit Ger­hards Vor­trag theo­re­ti­scher. Die Psy­cho­lo­gie von Angrei­fer und Ver­tei­di­ger und phy­sio­lo­gi­sche Aspek­te im Kampf waren hier die The­men. Eine Kern­aus­sa­ge war, dass man sich auch mit den Absich­ten des Angrei­fers aus­ein­an­der­set­zen muss und stän­di­ge Wach­sam­keit zu üben sehr wich­tig ist. Nach der Pau­se ging es mit Ste­fan noch ein­mal ans Ein­ge­mach­te. Hier wur­den uns Basics des Boden­kamp­fes in vie­len Vari­an­ten gezeigt, die immer mit dem Part­ner geübt wer­den konn­ten. Beson­ders inter­es­sant fand ich per­sön­lich zwei Aspek­te: zum Einen konn­te man die neu erlern­ten Bewe­gun­gen und Prin­zi­pi­en direkt und intui­tiv umset­zen und vor Allem mit­ein­an­der kom­bi­nie­ren, sodass sie sehr schnell als Drill aus­ge­führt wer­den konn­ten. Zum Ande­ren konn­te man oft­mals Ver­knüp­fun­gen zwi­schen den Grap­pling-Tech­ni­ken und Bewe­gun­gen aus unse­ren Kata her­stel­len — dem­entspre­chend war nicht alles “neu”, man konn­te Ver­trau­tes anwen­den. Klas­se!

    Noch­mals Dan­ke an die Refe­ren­ten und Teil­neh­mer, wir sehen uns beim drit­ten Teil der Rei­he!

    Bes­te Grü­ße aus Min­den!
    Jus­tin

  10. Ich durf­te heu­te einen herr­lich anstren­gen­den aber trotz kari­bi­scher Tem­pe­ra­tur durch­führ­ba­ren SV Expert Kurs 1 erle­ben, bei dem neben dem Tech­ni­schen der Humor nicht zu kurz kam. So man­ches Bon­mot wird in unse­ren Köp­fen blei­ben.. Es ist immer wie­der toll die­sen Kampf­sport mit Gleich­ge­sinn­ten haut­nah — im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes — erle­ben zu dür­fen und für Ande­re erleb­bar zu machen. Die klei­ne Grup­pe erlaub­te die Tech­ni­ken sehr gut zu ver­tie­fen; dies war auch den guten Trai­nern geschul­det. Beson­ders auf­schluss­reich war auch das Refe­rat über über die Phy­sio­lo­gie und Psy­cho­lo­gie der Angrei­fer und Ver­tei­di­ger. Euch Drei­en — Chris­ti­an, Ger­hard und Ste­fan — vie­len Dank und ich freue mich auf die nächs­ten Ein­hei­ten.